Borkenkäferbekämpfung im Jahr 2019

Aufgrund
des sehr starken Auftretens der Borkenkäfer in den Wäldern der Bezirke
Waidhofen an der Thaya und Gmünd in den letzten beiden Jahren ist auch heuer
wieder mit massiven Problemen zu rechnen. Durch den extrem hohen
Ausgangsbestand an Borkenkäfern sind sowohl vorgeschädigte als auch (noch)
gesunde Fichtenbestände besonders gefährdet. Bereits jetzt zeigen sich auf
zahlreichen Waldflächen die Anzeichen des letztjährigen Herbstbefalls.

Erkennbar
ist Borkenkäferbefall an folgenden Merkmalen:

  • Kleinflächig
    abfallende Rinde (befallene Bäume aus dem Herbst 2018)
  • Einbohrlöcher und
    braunes Bohrmehl an der Rinde bzw. am Stammfuß (ab Beginn der
    Borkenkäferaktivität im Frühjahr)
  • Abfall (noch) grüner
    Nadeln (bei Neubefall im Frühjahr)
  • Verstärkter Harzfluss
    an befallenen Bäumen (bei Neubefall im Frühjahr)

Hinzu
kommen im bereits fortgeschrittenen Befallsstadium:

  • Abblätternde Rinde
  • Rotfärbung der
    Baumkronen

Um
eine weitere Ausbreitung des Borkenkäfers bestmöglich unterbinden zu können,
sind in den nächsten Wochen und Monaten aus forstfachlicher Sicht folgende
Maßnahmen unbedingt erforderlich:

  • Umgehende
    (rasche) Aufarbeitung
    aller vorhandenen
    Käferbäume; unverzügliche Holzabfuhr aus dem Wald und dessen Gefährdungsbereich
    sowie Unschädlichmachung des verbleibenden Ast- und Wipfelmaterials (z. B.
    durch Verhacken); nicht
    abtransportiertes Schadholz ist mit einem zugelassenen Insektizid
    bekämpfungstechnisch zu behandeln
    ; um eine Überprüfung der fachgerechten
    Behandlung des Schadholzes vornehmen zu können, ist den Spritzmitteln ein Farbstoff beizumischen!
  • Unbehandeltes
    Restholz
    für die Hackguterzeugung darf nicht im Wald und dessen
    Gefährdungsbereich gelagert werden!
  • Umgehende
    Aufarbeitung und Entfernung von sämtlichen neu anfallenden Schadhölzern (z. B.
    Windwurf, Schneebruch etc.).
  • Laufende
    Kontrolle
    jener Waldorte, auf denen bereits
    Käferbefall aufgetreten ist; dabei auch auf fortschreitenden Befall in den
    angrenzenden Beständen achten (erforderlichenfalls großzügige Rändelungen vornehmen).

Weitere Informationen sind im Internet auf der Borkenkäfer-Informationsseite des Bundesforschungs- und Ausbildungszentrums für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW) unter der Adresse http://www.borkenkaefer.at/ abrufbar.

Die
Mitarbeiter der Bezirksforstinspektion Waidhofen an der Thaya werden im Rahmen
der Forstaufsicht in den nächsten Wochen und Monaten wieder verstärkt
Kontrollen durchführen und erforderlichenfalls entsprechende Aufarbeitungsaufträge
veranlassen. Waldbesitzer, die durch deren Untätigkeit die Schädlingsvermehrung
bewusst in Kauf nehmen bzw. begünstigen, haben mit der Einleitung eines
Verwaltungsstrafverfahrens zu rechnen!

Für fachliche
Beratung und Information stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BFI
Waidhofen an der Thaya gerne zur Verfügung (Bezirkshauptmannschaft Waidhofen an
der Thaya, Fachgebiet Forstwesen, Tel. 02842/9025-40615;
Bezirkshauptmannschaft Gmünd, Fachgebiet Forstwesen,
Tel. 02852/9025-25699).

07.02.2019




Einladung Zukunftsgarten Thayaland Start am 15. Februar 2019




Erste Hilfe – Kindernotfallkurse 2019




Gesunde Gemeinde – Yoga




Gesunde Gemeinde – Damenturnen




Wohnen im Waldviertel

Wohnen im Waldviertel. Wo das Leben neu beginnt.
Mehr als 50 Gemeinden arbeiten gemeinsam für das Waldviertel.
Und wir machen mit!

Auf Initiative unseres Bürgermeisters Roland Datler hat der Gemeinderat bei seiner Sitzung am 25.06.2018 beschlossen, ab Jänner 2019 zusammen mit über 50 Gemeinden des Vereines Interkomm am Projekt „Wohnen im Waldviertel – Wo das Leben neu beginnt “ teilzunehmen.

Ziel der gemeinsamen Werbekampagne in Wien, Linz und im Waldviertel ist es, das Image des Waldviertels positiv zu prägen und die Region als attraktiven Wohnstandort bekannter zu machen. Dadurch werden Menschen für die Region begeistert und zum Zuzug, zur Rückkehr oder zum Bleiben bewegt.

Seit 2010 haben über 40.500 Personen ihren Hauptwohnsitz im Waldviertel gegründet. In dieser Zeit sind mehr Menschen zugezogen als abgewandert (+ 3.600). Auch in Gastern tut sich erfreuliches. In den letzten Jahren sind rund 280 Personen zugezogen und 90 Kinder wurden geboren. Positive Entwicklungen, auf denen wir weiter aufbauen können.

Es ist uns wichtig, dass sich unsere Bewohner und Bewohnerinnen wohlfühlen (derzeit 1.218 Hauptwohnsitzer und über 260 Zweitwohnsitzer in 9 Ortschaften) und dass Suchende auf unsere Gemeinde als neues Zuhause aufmerksam werden.

Geht’s dem Waldviertel gut, geht’s uns allen gut!

In 12 Jahren gibt es im Waldviertel rund 15.000 Menschen weniger im erwerbsfähigen Alter. Den Zuzug zu fördern und die Abwanderung zu bremsen, wird in Zeiten des Arbeitskräftemangels noch wichtiger! Damit unsere Betriebe genügend Arbeitskräfte und Lehrlinge finden und am Standort bleiben können, aber auch, damit unsere Geschäfte Kunden haben, unsere Schulen genügend Kinder und unsere Vereine Mitglieder haben, – DAFÜR werden wir Gemeinden unter der Marke „Wohnen im Waldviertel – Wo das Leben neu beginnt.“ zusammenarbeiten.

Es liegt an uns, die Entwicklung unserer schönen Heimat selbst in die Hand zu nehmen.

Durch Zusammenarbeit kann viel bewegt werden. Bei dieser Gemeindekooperation geht es um das Bündeln von Kräften, um für das Waldviertel wichtige Entwicklungen voranzutreiben. Gleichzeitig wird im Projekt jede Einzelgemeinde individuell betreut, um weiter voran zu kommen.

Wohnen. Arbeiten. Leben. NATÜRLICH im Waldviertel.

Infos zum Projekt, zu verfügbaren Immobilien und Baugründen, zu freien Arbeitsplätzen sowie zu Infrastruktur und Lebensqualität im Waldviertel finden Sie unter www.wohnen-im-waldviertel.at

„Kostenlos inserieren“ für Privat-Personen funktioniert auch für Gastern unter https://www.wohnen-im-waldviertel.at/inserieren




Fotopräsentation vom Neujahrsempfang von 2019




Neujahrsempfang vom 11. Jänner 2019




Einladung zum Neujahrsempfang am 11. Jänner 2019

Neujahrsempfang 2019 Einladung




Junges Wohnen Gastern

Am 14. Dezember 2018 wurde in der Teichsiedlung das neue Projekt „Junges Wohnen in Gastern“ vorgestellt. Bürgermeister Roland Datler begrüßte Architektin DI Anne Mautner Markhof, Landesrat DI Ludwig Schleritzko, Bundesrat Ing. Eduard Köck, Dir. Manfred Damberger von der Waldviertler Siedlungsgenossenschaft und die anwesenden Gemeinderäte. Die Waldviertler Siedlungsgenossenschaft, das Land Niederösterreich und die Marktgemeinde Gastern ermöglichen gemeinsam das Projekt und den Bau der acht Wohnungen in Gastern.

Die Herausforderung für junge Familien, Alleinerziehende, Paare, Singles, Wenig-Verdiener, junge Leute in Ausbildung einen leistbaren Wohnraum zu schaffen. Günstiger Wohnraum, der dennoch attraktiv ist und vom Land Niederösterreich unterstützt wird. Eine drei Raum Wohnung mit Nutzfläche einer zwei Raum Wohnung zu entwickeln, bildete die zentrale Vorgabe des Entwurfs.

Die Wohnungen sind so konzipiert, dass jeder Aufenthaltsraum optimal belichtet ist. Das Raumkonzept bietet die Optimierung des Raumerlebnisses, Funktionalität sowie die Orientierung an den Bedürfnissen der Nutzer und verschiedensten modernen Lebensstilen.

Das Wichtigste war eine clevere Raumaufteilung, ökologische Standards und zeitgemäße Architektur zu verbinden.

Foto: Gemeinde Gastern

GfGR Erwin Wais und Herbert Kases, Robert Mayr, Architektin DI Anne Mautner Markhof, Bürgermeister Roland Datler, Landesrat DI Ludwig Schleritzko, WAV Dir. Manfred Damberger, GfGR Florian Dangl, GR Franz Winkelbauer, Bundesrat Ing. Eduard Köck, GR DI Daniel Scheidl und Ing. Elmar Reininger

pdf Waldviertler Siedlungsgenossenschaft – Junges Wohnen Gastern




Glasfaserinfrastruktur, ein Meilenstein in unserer Gemeinde

Bei den Ortsgesprächen im Jahr 2016 wurden die Gemeindebürgerinnen und -bürger das erste Mal darauf aufmerksam gemacht, dass in unserer Region modernste Breitbandinfrastruktur mit Lichtwellenleiter errichtet werden soll. Die Finanzierung erfolgt durch Land, Bund und EU Fördergelder. Voraussetzung dafür war, dass 40 % der Haushalte sich vorab bereit erklären, auch Dienste über diese Infrastruktur zu nutzen.

Was in Gastern recht euphorisch begonnen hat, wurde zwischenzeitlich aufgrund von falscher Informationspolitik etwas gedämpft. Immer wieder haben wir uns auch im Gemeinderat darüber beraten, wie wir als Gemeinde mit den geschürten Erwartungen in der Bevölkerung umgehen sollen. Als letztendlich im Frühjahr 2018 die ersten Baubesprechungen starteten, war klar, dass es nun los geht. Mittlerweile sind die ersten Haushalte in der Gemeinde online und erfreuen sich schneller Internetverbindungen.

Aktuell werden in den Katastralgemeinden Weissenbach, Ruders, Kleinmotten (inkl. Grünau, Alm, Steinwand) die Informationen der NöGiG ausgesandt und auch schon Anschlüsse aktiviert. In der KG Gastern sind auch schon großteils die Briefe oder Emails der NöGiG ausgesandt, auch hier ist die Aktivierung im Gange. Die Haushalte von Gastern in der Brückenstraße Richtung Kleinzwettl bekommen auch noch vor Weihnachten die Briefe. In der KG Garolden wird bis Ende November die Bautätigkeit abgeschlossen sein. Auch Triglas wird bis dahin fertig sein. Eine Verständigung vor Weihnachten wird hier aber nicht mehr passieren. In Frühwärts, Kleinzwettl, Immenschlag und Wiesmaden haben die Bautätigkeiten schon begonnen. Hier ist eine Aktivierung der Haushalte für 2019 geplant.

Dieser Meilenstein in der Geschichte unserer Gemeinde, Dörfer und Häuser ist wahrscheinlich gleich zu setzen mit dem Anschluss der Haushalte an die Stromversorgung in den 1950er Jahren. Für die Kinder von heute wird es in der Zukunft schwer vorstellbar sein, mit welchen langsamen Datenverbindungen wir aktuell auskommen. Tatsache ist, dass die Lichtwellenleitertechnologie  zukunftssicher ist und wo man schnellere Verbindungen bekommt, wenn man sie benötigt. Die technischen Grenzen sind dort wo sie für uns noch nicht greifbar sind.

Verfolgt man die lokalen Medien, so ist man schon auf Berichte gestoßen, wo Waldviertler Firmen jetzt aufgrund der errichteten Glasfaserinfrastruktur in der Region investieren und ausbauen. Wir in der Gemeinde Gastern erwarten uns dadurch langfristig einen positiven Effekt. Wir müssen allerdings noch unsere Hausaufgaben machen und uns mit innovativen Ideen diese neue Infrastruktur noch mehr zu Nutze machen, als für die Internetverbindung. Das wird uns natürlich im Gemeinderat beschäftigen. Es sind aber auch die Bürgerinnen und Bürger eingeladen sich einzubringen. Nutzen wir dieses Momentum gemeinsam.

DI (FH) Markus Moldaschl, Breitbandbeauftragter der Marktgemeinde Gastern

Bericht von der NÖGIG

Glasfaserausbau in der Gemeinde Gastern: Mehr als die Hälfte der bestellten Anschlüsse bereits online

Der Glasfaserausbau in Gastern macht große Fortschritte. Unsere Gemeinde gehört zu einer der vier Pilotregionen, in denen die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) eine offene, öffentliche und zukunftssichere Infrastruktur im Auftrag des Landes errichtet. Haushalte und Betriebe in Gastern bekommen damit die beste und schnellste Zugangstechnologie zum Internet – und das zu attraktiven Preisen. Wo die Bauarbeiten abgeschlossen sind, können die Anschlüsse schon hergestellt werden. Mehr als die Hälfte der bestellten Anschlüsse sind bereits online im Niederösterreichischen Breitbandnetz.

Die Bauarbeiten im Netzabschnitt Nord sind weitgehend abgeschlossen. Zu diesem zählen die Katastralgemeinde Gastern, Kleinmotten (inkl. Grünau, Alm und Steinwand), Weissenbach, Ruders, Grünau, Harmes und Garolden. Im Südabschnitt mit Wiesmaden, Immenschlag, Kleinzwettl und Frühwärts geht der Ausbau zügig voran. Bis Mitte 2019 werden die Tiefbauarbeiten auch hier finalisiert.

Die Aktivierung der bestellten Anschlüsse erfolgt schrittweise. Sobald die Vorabreiten erledigt sind, erhalten Sie ein Schreiben von nöGIG, in dem Sie über die weiteren Schritte informiert werden. Sobald Sie dieses Glasfaseranschluss-Montage-Schreiben erhalten haben, können Sie Ihr Startpaket bei der Gemeinde abholen. Bitte halten Sie bei der Abholung Ihre persönliche nöGIG ID für die Bestätigung der Übernahme bereit! Sie finden die nöGIG ID auf der Bestätigung Ihrer Bestellung sowie auf dem Glasfaseranschluss-Montage-Schreiben.

Die Bestellung von persönlichen Glasfaseranschlüssen ist weiterhin möglich.

Selbstverständlich können auch jetzt noch Bestellungen gemacht werden. Die Informationen dazu finden sich unter: https://noegig.at/bestellung/

 




Die Weihnachtsfeier für Senioren

Die Weihnachtsfeier der Marktgemeinde Gastern wurde am 5. Dezember 2018 von Darbietungen der Volksschule, der Musikschule und vom Ensemble der Singgemeinschaft Gastern umrahmt. Durch das Programm führte Vizebürgermeister Rainer Winkelbauer. Bürgermeister Roland Datler berichtete über das Gemeindegeschehen im Jahr 2018 und gab einen Ausblick auf das Jahr 2019. Margareta Korherr rundete das Programm mit Gedichten ab. Zum Abschluss stellten sich alle Protagonisten zu einem Gruppenfoto.

Foto: Gemeinde

 




Rotes Kreuz sucht Stammzellspender

Rotes Kreuz sucht Stammzellspender

Diagnose Blutkrebs. Dieses Schicksal trifft jeden Tag drei Personen in Österreich. Für viele ist der Erhalt einer Stammzellenspende die einzige Möglichkeit zu überleben. Einen passenden Spender zu finden ist schwierig, die Wahrscheinlichkeit liegt bei eins zu einer halben Million. Um die Chance zu erhöhen, ruft das Rote Kreuz zur Registrierung als Stammzellspender auf. Melden Sie sich jetzt unter: www.roteskreuz.at/stammzellen

„Helfen Sie uns gemeinsam Blutkrebs zu besiegen. Jede Stammzellspende kann Leben retten. Je mehr Freiwillige sich als Stammzellspender melden, desto größer ist die Chance, dass schwerkranken Menschen geholfen werden kann“, sagt Rotkreuz-Präsident Univ.-Prof. Gerald Schöpfer. Alle Informationen zur Stammzellspende online: https://www.roteskreuz.at/blutspende/informationen-zur-stammzellspende/ oder unter der Servicenummer: 0800 190 190




Neuwahl des Vorstandes und Generalversammlung im Zukunftsraum Thayaland

pdf Pressetext




Auszeit – Klaus Hölzl erreicht erstmals eine Haube vom Gourmetführer „Gault Millau“

Mit seinem Lokal Auszeit im Kommunalzentrum in Gastern wird Klaus Hölzl zum ersten Mal vom Gourmetführer „Gault Millau“ mit 13 Punkten bewertet und erreichte damit erstmals eine der begehrten Hauben. Hölzl setzt konsequent auf eine regionale Linie die von den Testern maßgeblich mit dem Erreichen der erforderlichen Punkte belohnt wurde. Großes Lob spendete der Haubenkoch seinem Team.

Die Marktgemeinde Gastern gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung und ist stolz darauf, ein Haubenlokal in Gastern zu haben.

Foto: NÖN

Vizebürgermeister Rainer Winkelbauer, Stefanie Lukas, Klaus Hölzl, Andreas Wanko, Fabian Ableidinger und Bürgermeister Roland Datler.