Telefonischer
Krisendienst für ganz Niederösterreich
Anonyme, kostenlose und unbürokratische Hilfe
Seit Anfang Oktober steht für ganz Niederösterreich ein
telefonischer Krisenberatungsdienst zur Verfügung, der kostenlos,
anonym und unbürokratisch ist.
Unter der Nummer
steht ein erfahrenes Krisenteam an Werktagen während der Nacht
von 19.00 bis 7.00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen rund
um die Uhr bereit. Das Team setzt sich aus MitarbeiterInnen der
Landesnervenklinik Gugging und externen Kräften zusammen, wurde im
Auftrag der NÖ Landesregierung eingerichtet und wird aus Mitteln des
NÖGUS-Soziales finanziert. Im nächsten Jahr werden Beratungsdienste
wie die "Initiative 50" oder die Vertretung von Mobbing-Opfern
durch die Arbeiterkammer Niederösterreich mit dem Krisentelefon
vernetzt.
Das Krisentelefon wird unter anderem eingesetzt bei:
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Magersucht, Bulimie und Esssucht sind
schwere Krankheiten, aber auch Hilferufe von Menschen, die mit dem
Leben nicht mehr zurecht kommen. Rund 200 Frauen mussten in
Niederösterreich wegen Essstörungen stationär behandelt werden.
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Depressionen sind Gemütskrankheiten
mit trauriger oder gereizter Stimmung, mit Ängstlichkeit, aber
auch mit Interesselosigkeit. Erkrankungen des depressiven Formenkreises
gehören zu den häufigsten psychischen Störungen. |
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70 % aller Migränemittel, Sedativa,
Tranquilizer sowie Antidepressiva werden an Frauen verordnet.
Kopfschmerzen, Migräne, Kreislauf- und Schlafstörungen sowie
Niedergeschlagenheit sind bei Frauen doppelt so häufig als bei
Männern. Männer werden dagegen fast vier mal so häufig bei
Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit stationär aufgenommen wie
Frauen. Dafür sind Spitalsaufenthalte bei Frauen nach psychischen
Erkrankungen um zwei Drittel häufiger. Aufgrund dieser Daten und
Fakten ist es daher wichtig, in Niederösterreich ein
Frauen-Gesundheitszentrum als niederschwellige Einrichtung zu
schaffen. |

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