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| A |
Pfarrkirche Gastern
Die Pfarrkirche von Gastern ist im neuromanischen Stil
erbaut. Sie ist 32 Meter lang, 8 Meter breit und 9,5 bis 7,5
Meter hoch. Der Kirchturm hat eine Höhe von 27 Metern. Roh
behauene Steine, frei von jedem Verputz, prägen das Bild der
Kirche und vermitteln den Eindruck herber Schönheit. Diese
granitene Schlichtheit setzt sich in der einfachen Ausgestaltung
des Kircheninneren fort. Eine hölzerne Balkendecke schließt den
in einem hellen Farbton gehaltenen Innenraum nach oben ab. Der
Hochaltar mit den Reliquien der Heiligen Placidus, Severus und
Justina dürfte ebenso wie die Kanzel von Johann Kröll aus
Zlabings stammen. Das Altarbild zeigt den Hl. Martin, wie er
seinen Mantel mit einem Bettler teilt, die Statuen rechts und
links stellen den Hl. Leopold und den Hl. Florian dar. Wohltäter
stifteten diese Statuen und ebenso die Herz Jesu Statue 1898.
Eine Marienstatue und die Josefstatue wurden 1901 angeschafft.
Eine Darstellung der Hl. Anna, rückwärts am Chor angebracht,
stammt auch aus der alten Kirche. Eduard Wabersich, Maler in
Reichenau bei Gablonz, schuf 1911 den Kreuzweg. (aus der
"Geschichte von Gastern" von Pfarrer Keil) |
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| B |
Bertholdsdenkmal
Das Bertholddenkmal ist ein ungefähr zwei Meter hoher, roher
Stein. Es steht mitten im Ort. Eine Kupfertafel zeigt eine
bildliche Darstellung des heiligen Berthold, Abbildungen der
Klosterkirche von Garsten und der Pfarrkirche von Gastern und
trägt eine Inschrift, die auf die Gründung Gasterns hinweist.
Sie lautet: Graf Konrad von Raabs schenkte dem Kloster Garsten,
dessen erster Abt Berthold sein Verwandter war, Waldland für
eine Siedlung von 30 Hufen und einem Meierhof, die zwischen 1150
- 1160 hier als - ad Garstenses - Gastern erstand. Die Widmung:
"Zur 800 Jahrfeier - die Marktgemeinde Gastern" schließt die
Kupfertafel nach unten ab. Die künstlerische Gestaltung des
Denkmals übernahm der in Gastern geborene, akademische Bildhauer
Oswald Liebhart, der jetzt als Mittelschulprofessor in Horn
wirkt. (aus der "Geschichte von Gastern" von Pfarrer Keil) |
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| C |
Wehrkirche Klein Zwettl
Mächtige Mauern, die in früheren Jahren noch höher waren,
umgeben die Kirche und den Friedhof. Das Tor zu dieser
Wehranlage trägt Zinnen und Schießscharten. Auch die Rollen
einer Zugbrücke sind noch zu sehen. In den Friedhof und in die
Kirche flüchteten sich die Bewohner von Klein Zwettl in
Kriegszeiten. Innerhalb der Mauern fanden sie Schutz, hier
konnten sie sich auch verteidigen. Ein unterirdischer Gang, der
von der Kirche nach außen führte, ließ einen Fluchtweg offen und
stellte den Nachschub sicher. Wo er hinführte, ist nicht
bekannt. Der Gang ist heute verfallen. 1716 war er schon einmal
nicht begehbar. Er wurde damals jedoch wieder instand gesetzt.
(aus der "Geschichte von Gastern" von Pfarrer Keil) |
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| D |
Filialkirche Weißenbach
Der
Ursprung der Kirche geht auf das Jahr 1450 zurück. Unter den
Filialkirchen von Thaya dürfte der Kirche von Weißenbach seit
jeher eine Sonderstellung zugekommen sein. Dies ist vermutlich
darauf zurückzuführen, dass Weißenbach Herrschaftssitz war und
die Kirche Zehente von Ruders und Weißenbach bekam. Die Kirche
ist aus rohen Steinquadern erbaut und hat statt eines Turmes
einen hölzernen Dachreiter. Sie ist 18 Meter lang, zwischen 5
und 8.30 Meter breit und zwischen 5.30 und 6 Meter hoch. Der
Altarraum ist niedriger als das Kirchenschiff. Runde Halbsäulen
tragen im Presbyterium ein schönes Netzgewölbe. Im Kirchenschiff
ruht dieses Gewölbe auf achteckigen, halben Wandpfeilern und auf
zwei Mittelpfeilern, die sich nach oben verjüngen. Auf beiden
Längsseiten finden sich gotische Spitzbogenfenster. (aus der
"Geschichte von Gastern" von Pfarrer Keil) |
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| E |
Glockenturm Wiesmaden
Im Jahre 1893 wird eine hölzerne Kapelle mit einer Glocke
erwähnt. Diese Glocke stammte von der Firma Hilzer aus Wr.
Neustadt, hatte einen Durchmesser von 71 cm und ein Gewicht von
192 kg. 1917 kam es zur Ablieferung dieser Glocke. Im Jahre 1920
kaufte man eine Stahlglocke im Gewicht von 100 kg. Sie befindet
sich jetzt auf dem 1977 erneuerten hölzernen Glockenstuhl. (aus
der "Geschichte von Gastern" von Pfarrer Keil)
Die letzte Außenrenovierung wurde 1999 vorgenommen. In den
Jahren 1993 und 1994 wurde der Innenraum gefällig ausgestaltet. |
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